Es gibt drei
Zielgruppen, für die diese Art des Fliegens interessant sein
könnte:
1.
Gleitschirmflieger, die mehr Leistung und Geschwindigkeit wollen
oder einfach ein stabiles Fluggerät, das nicht einklappen
kann, welches aber in den meisten Eigenschaften gleich unkompliziert
ist wie ein Paragleiter. Böen und Turbulenzen werden vom
Gerät gleichermaßen aufgenommen, sodaß gerade
Gleitschirmpiloten das Floaten als sehr sicher empfingen (was
es auch ist!). Für Gleitschirmpiloten ist auch interessant,
dass Fluginstrumente und Gurtzeug vom Gleitschirm verwendet werden
können.
2.
Drachenflieger, die vor allem Spaß wollen und keine XC-Ambitionen
haben.
3.
Neue Flugschüler, die sich ihre Motivation nicht durch anspruchsvolles
Flugverhalten des Geräts verderben lassen wollen. Auch durchschnittlich
begabte Flugschüler kommen mit dem Floater unkompliziert
in die Luft.
Der Spaß fängt schon beim Transport
an.
Ein Floater wiegt 10 bis 15 Kilo weniger als ein Hochleister oder
Turmloser. Damit ist er kaum schwerer als ein Gleitschirm!
Der Aufbau
dauert gerade mal etwa 10 Minuten. Bis der Gleitschirmpilot die
Leinen seines Hochleisters sorgfältig sortiert hat ist er
auch nicht schneller fertig.
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Ideal
zum Sitzendfliegen ist ein Gleitschirmgurt bei dem mittels
eines Spreizbügels aus einem Aufhängepunkt zwei
gemacht werden. Das Gurtzug sollte so aufgehängt sein,
dass man mit dem Sitz knapp an der Steuerbügelbasis streift. |
Am Start erfolgt das
Abheben mit einer sehr geringen Abhebegeschwindigkeit.

Im Fliegen
bestechen die Skyfloater durch ein enorm leichtgängiges Handling
und große Wendigkeit bei gleichzeitig im Vergleich zu herkömmlichen
Drachen geringer Fluggeschwindigkeit.
Wenn es sein muss kann er aber auch mit bis zu 70 km/h geflogen
werden. Der Floater ist fast nicht in den Stall zu bekommen.
Das ermöglicht langsames und sehr kontrolliertes Kurbeln.
Mit dem Skyfloater schon als Anfänger in der Thermik oben
zu bleiben ist ähnlich einfach wie mit einem Gleitschirm.
Dass die ersten Flüge wie gewohnt sitzend im Gleitschirmgurt
gemacht werden können, und die Umstellung in die liegende
Pilotenposition erst später (oder auch gar nicht) erfolgen
kann, macht es gerade für Gleitschirmflieger extrem einfach.

Bei der Sitzendposition (die auch für die Armmuskulatur sehr
entspannend ist) gibt es zwei Varianten:
1.
Der
Pilot sitzt relativ aufrecht und steuert den Drachen mit den Händen
an den Steuerbügeln. Diese Lage erlaubt eine bessere Kontrolle
als die Rückenlage und sollte daher nach dem Start und vor
der Landung eingenommen werden, sowie bei anspruchsvollem Fliegen
wenn z.B. viel los ist in der Luft.
2.
Der Pilot sitzt in leichter Rückenlage bequem im Gurtzeug
und legt die Füsse auf die Trapezbasis ( „Feetbar“).
Zum Steuern kann er in die hintere Unterverspannung greifen.
Wie bei allen
Drachen kann durch schnelles Abfliegen vom Aufwindbereich Höhe
vernichtet werden. Dazu kann man sich auch ruhig sehr weit vorlehnen.
Ein satte Steilspirale mit über der Basis eingehakten Bein
ist auch eine Methode schnell abzusteigen.
Gelandet wir
mit einer Landeeinteilung wie bei einem konventionellen Drachen.
Die Flugposition ist aufrecht mit den Händen an den Steuerbügeln.
Die Landung wird dadurch sehr erleichtert, dass im Endanflug durch
starkes Ziehen die Gleitzahl stark verkleinert wird und keine
sehr lange Ausschwebstrecke benötigt wird.
Der Floater kann in der kurzen Ausschwebphase entweder ausgehungert
werden (zu frühes Rausdrüchen verzeiht er gut und geht
in einen Sackflug).
Aufgrund der sehr niedrigen Landegeschwindigkeit sind stehende
Landungen so unproblematisch wie beim Gleitschirm.